„Portemonnaie“
„Portemonnaie“ gehört zur Kategorie Fremdwörter und sorgt im Gespräch schnell für Unsicherheit.
Auf einen Blick
Kleiner Behälter, in dem man Geld und Karten bei sich trägt.
Der Knackpunkt
Die Betonung liegt auf der letzten Silbe, das Wort endet auf einen langen ee-Laut, nicht auf 'nai' wie geschrieben.
Woran es meist scheitert
Die Endung wird oft wie geschrieben als 'nai-e' statt als langes 'neh' ausgesprochen.
Wo Portemonnaie herkommt
Französisch (porte-monnaie)
Praxistipp
Ein guter Trick: Sprechen Sie „Portemonnaie“ zunächst sehr langsam Silbe für Silbe, bevor Sie das Tempo steigern.
Häufig gestellte Fragen
Verändert sich die Standardaussprache mit der Zeit?
Ja, Sprache entwickelt sich fortlaufend, auch anerkannte Nachschlagewerke passen ihre Empfehlungen gelegentlich an den aktuellen Sprachgebrauch an.
Warum weicht die Aussprache von „Portemonnaie“ so stark von der Schreibweise ab?
Meist liegt das an der fremdsprachigen Herkunft des Wortes, die auch nach der Übernahme ins Deutsche die ursprüngliche Aussprache mitgebracht hat.
Ist 'Portmonee' auch richtig?
Ja, das ist laut Duden eine anerkannte alternative Schreibung mit vereinfachter, an die Aussprache angepasster Form.
Woher kommt das Wort?
Aus dem Französischen, zusammengesetzt aus porte (trage) und monnaie (Münze, Geld).
Diese Seite zeigt die Standardaussprache nach anerkannten Nachschlagewerken. Dialektale Färbungen sind davon unabhängig zu betrachten.